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Licht

Du bist das Licht.

Sie mir heut Nacht in die Augen,
dort siehst du die Dunkelheit.
Raben die das Licht rauben,
ja ich bin zu allem bereit.

Im Land meiner Gefühle,
bist du das einzige Licht.
Sonst regiert dort die Kälte.
Lieb ich dich?

Dein Blick, spitz wie Speere,
wohin du auch gehst,
du bist es was ich begehre.
Egal wie du zu mir stehst.

Ich bin wie das Insekt,
dass das Licht sucht.
doch es ist versteckt.
Ich bin verflucht.

Eines Tages find ich das Feuer.
Verbrenn mich an dir,
dafür ist mir nichts zu teuer.
Denn es ist nur schwarz in mir. 

17.6.08 18:28


Mitten im Leben

Es war in jener Nacht,
beim hellen Mondenschein,
da ist's in ihr erwacht,
das Gefühl des allein seins.

Oft laufen Tränen,
Nur Sterne schauen zu.
Wer würde sich nicht sehnen?
Nach Vertrauen und Ruh...

Glaube schon verloren,
in der dunklen Welt,
nie wieder neu geboren.
Gott der sich gegen sie stellt.

Ihr fehlt doch der Mut
für einen Neuanfang.
Zuviel verloschene Glut
trübt des Lebens schönen Klang.

Verlassen, allein und mitten im Leben,
wer hat ihr das angetan?
Einsam... Einsam...
niemand wird ihr Hoffnung geben.
17.6.08 18:28


Rabenballade


So viele schreckliche Jahre schon,
Lebe ich jetzt hier allein.
Doch hatte stets einen treuen Gefährten,
Schwarz wie Pech und winzig klein.

In der dunklen Gestalt eines Rabens,
saß er oft auf meinem Haus,
Wir klagten uns beide unser Leiden,
Und teilten so manchen Schmauß.

Doch seid vielen Nächten,
kommt er nun nicht mehr zurück,
Ich hoffe für ihn ständig,
Er fand im Paradies sein Glück.
War er auch mein bester Freund,
Kann ich ihn gut verstehn.
Außerdem muss irgentwann,
Jeder von der Erde gehn.

Viel zu lange Zeit hielt ich noch Ausschau,
Habe mich nach ihm gesehnt.
Doch wenigstens kann ich wieder schlafen,
Ohne das mein Auge tränt.

Ich bin sicher es geht ihm jetzt besser,
Da wo er Ruh gefunden.
Und wer weiß vielleicht drehen wir schon bald,
gemeinsam unsre Runden.
17.6.08 18:28


Schattenwelten

Unwirklich
beginnt der Morgen
zu grauen.
Ich bemerke es nicht,
hab doch meinen
Glauben
längst verloren...
 
Wie kann ein Gott so
grausam,
so bösartig sein?
Ich habe es nicht
wahrhaben wollen.
Vertrauen
längst verloren...
 
Wie durch Schleier gedämmt,
fast gar nicht,
trinkt es zu mir.
Ich sehe es nicht,
von mir kosten.
Seele
längst verloren...
17.6.08 18:27


Seelenraum

Jeden Abend, zur späten Stund,
betrete ich meine eigne Welt,
der Schleier der Träume fällt,
ich seh auf meiner Seele Grund.

Ein Reich ohne so kaltes Licht,
wo ich ich und nicht ein anderer bin.
Seh' ich meinen kahlen Sinn,
Wie er Tag für Tag mehr zerbricht.

Ref:
Wenn die Sonne schlafen geht,
und der Mond dunkle Strahlen säht,
Erscheinen mir meine Schattenwelten.
Sie gehören mir allein,
Doch sind die Gedanken nicht rein,
wohl fühle ich mich dort nur sehr selten.

Meine Seele ist herrlich frei,
Trotzdem so unglaublich grausam verbannt.
Nerven zum zerreißen gespannt,
warum ist es nie vorbei?

Jede Nacht zerbricht ein Stück,
Diese schrecklichen Irrealität.
Immer ein Stück Schmerz welcher geht.
Doch es ist das Glück, das fehlt.

Ref.
17.6.08 18:27


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